Was tust du für dich, um dich wohl zu fühlen?

 

Da ist es wieder, dieses „Ich muss was für mich tun!“. Der Arzt sagt nämlich, man soll sich gesund ernähren, ausreichend schlafen und viel bewegen. Grundsätzlich ist das logisch und wenn man länger als eine Sekunde darüber nachdenkt würde, glaub ich, jeder gerne „mehr für sich machen“. Doch wie setzt man das in diesem rasanten, von Stress dominierten Leben mit allerlei Verantwortung um?

 

In meinem Fall habe ich neben meiner Selbstständigkeit meinen Mann und meine Tiere, die nicht nur Zeit „fordern“ sondern auch versorgt werden wollen. Dieses „Versorgen“ hat natürlich ein breites Spektrum und soll auf keinen Fall negativ behaftet sein! Aber prinzipiell kann man sagen, dass da schon viel Zeit und Verantwortung hinein fließt. Der Haushalt will gemacht werden und ich genier mich dafür oft, weil ich kaum dazu komme. Die meisten können das sicher nachvollziehen. Dazwischen gibt es noch diverse Projekte, die das letzte bisschen Aufmerksamkeit in sich aufsaugen.

 

Unsere Hochzeit zum Beispiel. Es sind zwar nur mehr 4 Wochen bis dahin und ich hab natürlich Unterstützung von Mike und meiner Schwester. Dennoch zerren die gefühlt 1000 Kleinigkeiten, die sich ergeben, sehr an mir. Zwischendurch bereite ich Präsentationen und Vorträge vor und auch Social Media Beiträge, wie den, den du gerade liest. Ich habe es trotzdem geschafft endlich wieder meine geliebte Yoga-Routine einzuplanen. Ich bin noch nicht ganz zufrieden mit der Anzahl, aber ich mache es und wenn es nur 2 x die Woche ist!

 

Ich mag Yoga, weil es mir nicht nur hilft, mich körperlich zu stärken, sondern auch mental zu erholen und mich auf den Tag vorzubereiten, ganz ohne schnelle Bewegungen oder Extraequipment. Ich mach Yoga meistens in der Früh nach dem Frühstück und verwende dafür tatsächlich YouTube Videos, weil ich dafür nirgendswo hinfahren muss. Mein Silberzwerg Xenophon streckt sich sofort auf meiner Yoga-Matte in den „herabschauenden Hund“, so als würde er mich motivieren wollen, dran zu bleiben! Das tut er wirklich jedes Mal, wenn ich die Matte ausgerollt habe! Hin und wieder gibt es zur Yoga-Einheit auch eine kleine Meditation, um mich mental zu stärken und mir wieder in Erinnerung zu rufen, im Hier und Jetzt zu sein. Unterstützt werde ich durch meinen BEMER, den ich täglich einmal in der Früh und einmal am Abend verwende. Man kann dazu stehen, wie man will, aber mir hilft er und ich möchte ihn nicht mehr missen. Ich verwende für meinen Haflingerwallach Vilmos übrigens das BEMER Horse Set, weil mir das BEMER Human Set selbst so gut tut und ich ihm daher aus meiner Überzeugung heraus etwas Gutes tun will.

 

Ich schreibe auch gerne Tagebuch. Mir hilft es sehr, meine Gedanken aufzuschreiben und daraus zu reflektieren. Ich teile mich generell gerne mit und so bespreche ich mit meinem Mann und den Menschen, die ich schätze und die mir gut tun, wenn ich etwas auf dem Herzen habe. Ich habe eingangs erwähnt, dass mein Mann und meine Tiere viel Zeit und Energie in Anspruch nehmen. Allerdings sind sie auch mein Ruhepol und mein Erholungsort. Ich liebe es, wenn wir alle etwas gemeinsam erleben oder einfach nur auf der Couch vor dem Fernseher rumgammeln. Ich liebe es, wenn ich im Stall bei Vilmos sein darf und ich ihn putze, sein Futter vorbereite oder ihn beobachten kann, während der BEMER ihn entspannt. Allein der Geruch von Pferden und frischem Heu macht mich gleich viel fröhlicher! Daher nehme ich mir auch hin und wieder ein paar Minuten, um mich ins Heu zu setzen und einfach nur zu genießen.

 

Also ja, das mache ich, um mich wohl zu fühlen! Es ist nicht alles so, wie es vom Arzt empfohlen wird, aber ich bin überzeugt davon, dass es mir damit gut geht und das ist doch die Hauptsache! Ich würde mich freuen, wenn du mir schreibst, wie du das so handhabst! :)